Gebühren / Honorar

In Gebührenfragen wird bei uns großer Wert auf Transparenz und ständige Kostenkontrolle durch den Mandanten gelegt.

Die Gebühren unserer Tätigkeit richten sich regelmässig nach der Vereinbarung mit dem Mandanten, fehlt eine solche, greifen offizielle Gebührenordnungen (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bzw. Honorarrichtlininien der RAK Santa Cruz de Tenerife).

Die Vergütung der Rechtsanwälte in Spanien richtet sich allgemein nach den Orientierungsrichtlinien für Anwaltshonorare der Rechtsanwaltskammern am jeweiligen Kanzleisitz. Die Gebühren unserer Tätigkeit richten sich regelmässig nach der Vereinbarung mit dem Mandanten, fehlt eine solche, greifen offizielle Gebührenordnungen (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bzw. Orientierungsrichtlinien für Anwaltshonorare der Rechtsanwaltskammer von Santa Cruz / Teneriffa.
Möglich ist auch eine Vereinbarung, dass das deutsche Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zur Anwendung kommen soll. Das RVG ist in der Regel nur für die Tätigkeit deutscher, bei einem deutschen Gericht zugelassner Rechtsanwälte anwendbar. Eine solche Vereinbarung bietet unsere Kanzlei in der Regel für die Fälle an, bei denen sich die Tätigkeit ausschließlich in Deutschland entfaltet. Ausserdem kommt dieses Vergütungsmodell je nach Einzelfall zur Anwendung.
Welche der folgenden Vergütungsmodelle zur Anwendung gelangen, wird im Einzelfall gemeinsam entschieden.

Orientierungsrichtlinen bzw. RVG
Für die Berechnung der Vergütung nach nach den Orientierungsrichtlinien für Anwaltshonorare der Rechtsanwaltskammer Teneriffa oder nach dem RVG sind mehrere Faktoren entscheidend. \r\nHierzu zählt in einigen Bereichen der Gegenstandswert (d.h. der Betrag, den der Anspruchsteller gegen seinen Anspruchsgegner geltend macht. Bei einer rechtlichen Beratung ohne Anspruchsverfolgung gegenüber einem Dritten bestimmt sich der Gegenstandswert nach dem Wert der Sache, also z.B. bei Erstellung oder Prüfung eines Kaufvertrages nach dem vereinbarten Kaufpreis, bei einer Erbschaft nach dem realen Wert des Nachlasses, etc.), in anderen Bereichen gibt es für bestimmte Tätigkeiten feste Sätze unabhängig vom Gegenstandswert. Bei Vereinbarung des RVG wird nach dem Gegenstandswert abgerechnet.
Da es sich beim spanischen Honorarmodell aber lediglich um Richtlinien zur „Orientierung“ handelt, ist dem Anwalt in der Mehrzahl der Fälle ein eigener Beurteilungsspielraum eingeräumt. So sind bei der Berechnung der Vergütung Kriterien wie geringe Schwierigkeit der Sache (kostenreduzierend) oder z.B. Auslandsbezug (kostenerhöhend) miteinzubeziehen.

Vereinbarung der Vergütung
Mandant und Rechtsanwalt können abweichend von den Orientierungsrichtlinien oder des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes folgende Vergütungsmodelle vereinbaren:

Vergütungsvereinbarung auf Stundenbasis
Bei der Vergütungsvereinbarung auf Stundenbasis erhält der Rechtsanwalt pro Arbeitsstunde einen bestimmten Stundensatz. Hierbei bleibt der Gegenstandswert der Sache unberücksichtigt.
Die Kanzlei bietet die Vereinbarung eines Stundenhonorars in der Regel an, wenn der Beratungsbedarf über eine erste Orientierung hinausgeht. Die Höhe des Stundensatzes wird gemeinsam mit dem Mandanten nach Art und Schwierigkeit der Sache bestimmt.
Die Erfahrung zeigt, dass die Vereinbarung einer Abrechnung auf Zeitbasis für Anwalt und Mandant Vorteile mit sich bringt. Sie als Mandant können sich auch mit einer Vielzahl kleinerer Probleme an uns wenden, ohne befürchten zu müssen, hohe Rechungen zu erhalten, nur weil der Streitwert hoch ist. Und der Anwalt kann sich losgelöst von der Rentabilität einer Angelegenheit mit Ihrem Problem befassen.

Pauschalvergütung
Eine weitere Abrechnungsmethode ist die Vereinbarung einer festen Pauschale für einen bestimmten Auftrag. Diese bei Mandanten beliebte Abrechnungsmethode hat den Vorteil, dass der Mandant hier von vornherein weiss, welche Kosten auf ihn zukommen.
Pauschalvergütung bietet die Kanzlei auf Teneriffa dort an, wo abschätzbar ist, welcher Aufwand für den Rechtsanwalt voraussichtlich entstehen wird.
Ferner kann eine feste Monatspauschale (z.B. bei Beraterverträgen) vereinbart werden. Durch die Zahlung des Pauschalbetrages sind sämtliche außergerichtliche Tätigkeiten abgegolten.

Erfolgshonorar unzulässig
Abschließend und aus gegebenem Anlass muß darauf hingewiesen werden, daß die Vereinbarung von Erfolgshonoraren oder eines Anteils an dem Betrag, der dem Mandanten zugesprochen wird, unzulässig ist. Grundsätzlich (Ausnahmen bestehen im aussergerichtlichen Bereich) darf mit dem Anwalt auch kein geringeres Honorar vereinbart werden als es die spanischen Orientierungsrichtlinien oder das RVG vorsehen.

Auch für Ihren Fall finden wir mit Sicherheit das passende, individuelle Honorarmodell. Sprechen Sie uns an!

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